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Hoyerswerda: Nachrichten Aktuell News
  • BrĂŒckenbau an A 14
    Die Autobahn A14 bei Leipzig wird in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag, 13./14. MĂ€rz, 21 bis 5 Uhr, zwischen den Anschlussstellen Leipzig-MessegelĂ€nde und Leipzig Nordost fĂŒr den Verkehr beider Richtungen gesperrt. In dieser Zeit werden 26 GerĂŒsttrĂ€ger abgebaut, die fĂŒr das Gießen der Fahrbahnplatte einer neuen BrĂŒcke im Zuge der Tauchaer Straße notwendig waren. Der BrĂŒckenneubau gehört zum sechsstreifigen Ausbau der A14.

    Die Umleitung erfolgt ĂŒber die U30/31 beziehungsweise ĂŒber die Straßen B2, S4 und B87.

    Nachfragen an Burkhard Zscheischler
    Pressesprecher des Autobahnamtes Sachsen
    0351 8139 1282
    burkhard.zscheischler@abasn.samwa.sachsen.de

  • RĂ¶ĂŸler und Beermann enthĂŒllen Riesenbanner am Landtag
    Es ist eine landesweite Initiative gegen das Vergessen und zur Erinnerung: Mit Bannern an RathĂ€usern, Aufklebern und Karten will der Freistaat Sachsen die Leistungen der Friedlichen Revolution ins kollektive GedĂ€chtnis der Menschen rufen. Zielgruppe vor allem: Die jĂŒngere Generation, die den Umbruch von damals bestenfalls aus ErzĂ€hlungen der Eltern kennt.

    Den Auftakt zu der Initiative machen LandtagsprĂ€sident Matthias RĂ¶ĂŸler und der Chef der Staatskanzlei, Johannes Beermann. Sie werden am 11. MĂ€rz um 12.15 Uhr ein Großbanner auf dem Platz vor dem SĂ€chsischen Landtag enthĂŒllen. Auf dem neun Meter hohen und sechs Meter breiten Banner steht zu lesen: „Hier bestimmen Sie.“ Die Aktion gehört zu einer breit angelegten „Kommunikationskampagne“ der SĂ€chsischen Staatskanzlei zum DoppeljubilĂ€um „20 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit“.

    An neun RathĂ€usern in Sachsen, darunter beispielsweise in Aue, Zittau, Borna, Dresden und Görlitz, prangen bereits gleichlautende kleinere Banner mit diesem oder dem Schriftzug: „Hier dĂŒrfen Sie frei reden.“ Die Initiative soll an jene Mittel erinnern, die 1989 und in den Jahren danach den Geist des Aufbruchs geprĂ€gt haben: Banner und Aufkleber.

    Im Rahmen der Aktion werden auch Aufkleber und Postkarten mit diesen SchriftzĂŒgen verteilt. So kann, hoffen zumindest die Initiatoren, jeder die Ideen selbst verbreiten. Schulklassen sollen, wenn sie den Landtag besuchen, Fragen stellen, so die Staatskanzlei.

    FĂŒr RĂ¶ĂŸler steht die Erinnerung im Mittelpunkt: „Zu Hunderttausenden trugen sĂ€chsische BĂŒrgerinnen und BĂŒrger vor 20 Jahren ihre Forderungen nach Freiheit und Demokratie auf die Straßen und PlĂ€tze unseres Landes hinaus“, sagt der LandtagsprĂ€sident mit Blick auf die EnthĂŒllung des Banners. „Am 18. MĂ€rz 1990 fanden schließlich nach vier Jahrzehnten kommunistischer Diktatur in der DDR erstmals freie, gleiche und geheime Wahlen zur Volkskammer statt“.

    Die Kampagne trĂ€gt nach Auffassung RĂ¶ĂŸlers außerdem dazu bei, „insbesondere der jungen Generation, die das Ende der DDR und die Bildung sowie den Aufbau des Freistaates Sachsen nicht mehr persönlich erlebt haben, den Weg der sĂ€chsischen Demokratie und ihre Werte zu vermitteln“.

    Auch Beermann hat vor allem die jĂŒngere Generation im Auge: „Die Initiative wurde von der SĂ€chsischen Staatskanzlei ins Leben gerufen, um mit prĂ€gnanten Textbotschaften insbesondere SchĂŒler und Jugendliche auf die Errungenschaften der Friedlichen Revolution aufmerksam zu machen“, sagt der Chef der Staatskanzlei, der den Termin in Vertretung von MinisterprĂ€sident Stanislaw Tillich wahrnimmt. „Ihre demokratischen Rechte wie Meinungs-, Reise- und Wahlfreiheit haben die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger damals mutig errungen“.

    Das DoppeljubilĂ€um ist fĂŒr Beermann die perfekte Gelegenheit, an die Leistungen zu erinnern: „In diesem Jahr begehen wir den zwanzigsten Jahrestag der Deutschen Einheit. Ebenfalls vor 20 Jahren wurde der Freistaat Sachsen wieder gegrĂŒndet. Wir können wirklich sehr stolz sein auf das, was wir in Sachsen - dem Kernland der Friedlichen Revolution – in den vergangenen zwanzig Jahren geleistet haben.“

    HINTERGRUND:

    Bereits Ende vergangenen Jahres wurden eine Million Aufkleber an Schulen und Bildungseinrichtungen und rund 102.000 Karten in Restaurants und Kneipen verteilt. Auf ihnen sind verschiedene Textbotschaften zu lesen:

    »Hier bestimmen Sie.«
    »Hier können Sie frei wÀhlen.«
    »Hier dĂŒrfen Sie frei reden.«
    »Hier dĂŒrfen Sie frei denken.«
    »Hier hört niemand mit«
    »Diese Musik ist erlaubt.«
    »Hier sind deine Ideen gefragt.«
    »Hier kannst du dich frei bewegen.«
    »Diese Gedanken sind frei.«
    »Hier kannst du deine Meinung sagen.«

    Das Großbanner auf dem Platz vor dem SĂ€chsischen Landtag soll bis zum Tag der Deutschen Einheit, dem 3. Oktober 2010, zu sehen sein. Dies soll dazu beitragen, das Wissen um die Errungenschaften der Friedlichen Revolution auch an die vielen Schulklassen zu vermitteln, die den Landtag regelmĂ€ĂŸig besuchen.

    NĂ€here Informationen zu der Initiative sind auf der Internetseite www.89-90.sachsen.de zu finden. Am 11. MĂ€rz soll dort auch ein Flash-Film zu sehen sein, der die Initiative nĂ€her erlĂ€utert. Weitere Informationen können Interessierte ĂŒber die E-Mail-Adresse 20Jahre@sk.sachsen.de anfragen.

  • Sachsens beste SchĂŒlerzeitung gesucht
    Das Kultusministerium und die Jugendpresse Sachsen e.V. suchen die besten Nachwuchsjournalisten. Teilnehmen können alle SchĂŒlerzeitungs-Redaktionen bzw. Autoren die an Sachsens Schulen tĂ€tig sind. "SchĂŒlerzeitungen bereichern den Schulalltag. Sie dienen als Sprachrohr der SchĂŒler und greifen Themen auf, die eine lebhafte Diskussionskultur schaffen. Dahinter steckt viel Arbeit, KreativitĂ€t und Durchhaltevermögen. Der Preis soll diese Leistung der jungen Journalisten wĂŒrdigen und andere dazu ermutigen, selbst eine SchĂŒlerzeitung zu grĂŒnden", so Kultusminister Roland Wöller, der die Schirmherrschaft ĂŒber den landesweiten Wettbewerb ĂŒbernommen hat.

    Veranstaltet wird der Nachwuchswettbewerb bereits zum sechsten Mal. Dotiert sind die Preise mit 500, 300 und 100 Euro. Im Bereich "Online-SchĂŒlerzeitung" gibt es einen Förderpreis. Außerdem wurde in diesem Jahr eine Sonderkategorie eingefĂŒhrt, die die besten BeitrĂ€ge zum Thema "20 Jahre Friedliche Revolution" auszeichnet. Hier betrĂ€gt das Preisgeld 150 Euro fĂŒr eine prĂ€mierte SchĂŒlerzeitung und 75 Euro fĂŒr einen Einzelbeitrag. DarĂŒber hinaus gibt es Sonderpreise (BĂŒcher, Druckgutscheine, Software) zu gewinnen. Die Sieger qualifizieren sich automatisch fĂŒr den bundesweiten "SchĂŒlerzeitungswettbewerb der LĂ€nder". Die Preisverleihung des Landeswettbewerbs erfolgt am 12. Juni 2010 auf dem Campus der Hochschule Mittweida.

    FĂŒr den Wettbewerb sind Zeitungen bzw. EinzelbeitrĂ€ge vorzulegen, die im Schuljahr 2009/10 gedruckt oder im Internet erschienen sind. Die Bewerbungen sind online oder per Post möglich (an: Jugendpresse Sachsen e.V., Lessingstraße 7, 04109 Leipzig). Autoren können sich neben den Print- bzw. OnlinebeitrĂ€gen auch mit Audio- und Videoeinsendungen anmelden. Einsendeschluss ist der 23. April 2010.

    Der Jugendjournalistenpreis wird in den Kategorien Grundschule, Förderschule, Mittelschule, Gymnasium und berufsbildende Schule vergeben. Eine Jury aus Vertretern der Veranstalter sowie Fachleuten aus Journalismus, Fotografie, Medien- und Online-Gestaltung bewerten die Arbeiten und ermitteln die jeweiligen PreistrÀger.

    Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.Jugendjournalistenpreis.de

  • SĂ€chsischer Außenwirtschaftstag am 11. MĂ€rz in Leipzig
    „Wachstum durch Welthandel“ lautet das Motto des SĂ€chsischen Außenwirtschaftstages, der am 11. MĂ€rz im CongressCenter Leipzig stattfindet. Schwerpunkte sind in diesem Jahr die asiatischen MĂ€rkte China, Kasachstan und Vietnam.

    Asien ist fĂŒr die sĂ€chsische Exportindustrie von großer Bedeutung: Trotz Wirtschaftskrise waren Produkte „Made in Saxony“ auch im Jahr 2009 sehr gefragt. Dabei war China erstmalig Exportpartner Nr. 1 fĂŒr die Unternehmen im Freistaat Sachsen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes erhöhten sich sĂ€chsische Exporte nach China gegenĂŒber dem Vorjahr nochmals um rund 3,5 %.

    Sachsens Staatsminister fĂŒr Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Sven Morlok (FDP): “Wir wollen den Unternehmen Informationen und verlĂ€ssliche Partner zur Seite stellen, um einen gelungenen Start auf dem internationalen Parkett zu ermöglichen. Gerade Asien bietet Chancen auf gute GeschĂ€fte. Mit dem SĂ€chsischen Außenwirtschaftstag wollen wir die sĂ€chsischen Unternehmen zu mehr InternationalitĂ€t ermutigen.“

    Auf dem Außenwirtschaftstag haben Neueinsteiger im AuslandsgeschĂ€ft die Möglichkeit, Informationen zu den aktuellen Entwicklungen und Wirtschaftstrends aus erster Hand zu erhalten. DafĂŒr stehen Experten aus Ministerien, Vertreter der Auslandshandelskammern und auch die Beauftragten der sĂ€chsischen Wirtschaft in Vietnam und China - zum Teil selbst Unternehmer - in persönlichen GesprĂ€chen zur VerfĂŒgung.

    GĂ€ste des Außenwirtschaftstages werden u. a. eine Delegation aus Vietnam mit Vertretern des Ministeriums fĂŒr Industrie und Handel, der Departements fĂŒr Energieversorgung, Wasser- und Abwasseraufbereitung und der petrochemischen Industrie sein. Aus Kasachstan kommt eine Delegation des Investmentfonds „Samruk-Kazyna“, Vertreter des kasachischen Wirtschaftsministeriums, der Departements fĂŒr wissenschaftlich-technische Entwicklung und fĂŒr Investitionen. Begleitet wird die Delegation vom kasachischen Botschafter fĂŒr die Bundesrepublik Deutschland, SE. Dr. Nurlan Onzhanov.

    Bereits im Ausland engagierte Unternehmer können sich von Spezialisten zu Exportfinanzierung und -förderung, zu rechtlichen Rahmenbedingungen oder steuerlichen Fragen beraten lassen. Sie erhalten Tipps zur erfolgreichen Messeteilnahme und haben natĂŒrlich die Möglichkeit, sich mit anderen Unternehmern auszutauschen.

    Der asiatische Markt hat fĂŒr die sĂ€chsische Exportwirtschaft eine ganz besondere Bedeutung: Als wichtiger Absatzmarkt wurde er von der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise weniger stark getroffen. Die Prognosen der „Germany Trade and Invest“, der bundesdeutschen Gesellschaft fĂŒr Außenwirtschaft und Standortmarketing weisen zu Beginn des neuen Jahres vergleichsweise stabile Zuwachsraten aus. FĂŒr China in 2010 ein BIP-Wachstum von 9,0%, fĂŒr Vietnam werden 6,0% prognostiziert, fĂŒr Kasachstan immerhin 2,0%. Auch die sĂ€chsischen Unternehmen sollen von der Stabilisierung profitieren und dafĂŒr UnterstĂŒtzung durch den „SĂ€chsischen Außenwirtschaftstag 2010“ erfahren.

    Anmeldungen zum „SĂ€chsischen Außenwirtschaftstag“ sind noch auf dem Online-Portal möglich:

    www.awis2010.saxony.de

  • „Schutz des Wolfes ist unsere Pflicht“
    „Schutz des Wolfes ist unsere Pflicht“

    BezĂŒglich der Medienberichte zur Forderung der Landkreise Bautzen und Görlitz nach einer Beendigung der Maßnahmen zum Schutz des Wolfes in Sachsen Ă€ußert sich Umweltminister Frank Kupfer wie folgt:

    „Bisher habe ich keinerlei Signale ĂŒber eine Ablehnung der notwendigen Maßnahmen zum Schutz des Wolfes aus den Landkreisen Bautzen und Görlitz erhalten. Ich bin verwundert ĂŒber die Art und Weise der Information und werde umgehend das GesprĂ€ch mit den Verantwortlichen vor Ort suchen. Fakt ist aber: GemĂ€ĂŸ der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie) der EuropĂ€ischen Union ist der Freistaat Sachsen verpflichtet, den Schutz der Wolfspopulation in Sachsen zu gewĂ€hrleisten. Auch die Landkreise haben als Untere Naturschutzbehörde die Pflicht, den Wolf in ihrem Verantwortungsbereich zu schĂŒtzen. Dies erfordert zahlreiche Begleitmaßnahmen, die im Rahmen des SĂ€chsischen Managementplans Wolf festgelegt sind. Dazu gehört beispielsweise die stĂ€ndige Information und Beratung der Bevölkerung in der Region, aber auch die Anfertigung von Rissgutachten, ohne die eine EntschĂ€digung von Nutztierhaltern im Wolfsgebiet nicht möglich ist. Außerdem gehören die Überwachung des Wolfsbestandes, seiner weiteren Ausbreitung und das Erkennen eventueller verhaltensauffĂ€lliger Tiere zu den wichtigen Aufgaben. Der Managementplan ist unter Mitwirkung der Landkreise erarbeitet worden und ist eine europaweit anerkannte Regelung zum Naturschutz.“


    Hintergrund:
    FĂŒr die Umsetzung des Wolfsmanagementplans sind das KontaktbĂŒro „Wolfsregion Lausitz“ in Rietschen und das Senckenberg-Museum in Görlitz zustĂ€ndig. Der Landkreis Görlitz hat bereits 2008 die TrĂ€gerschaft fĂŒr das KontaktbĂŒro ĂŒbernommen. Dazu wurde bereits ein Dienstleistungsvertrag von 2010 bis 2012 abgeschlossen. Die Kosten trĂ€gt fĂŒr beide Einrichtungen zu 100 Prozent der Freistaat Sachsen. Im vergangenen Jahr wurden fĂŒr das KontaktbĂŒro insgesamt 54.500 Euro aus Landesmitteln zur VerfĂŒgung gestellt. Das Senckenberg Naturkundemuseum ist ĂŒber einen jĂ€hrlichen Werkvertrag fĂŒr das Landesamt fĂŒr Umwelt, Landwirtschaft und Geologie tĂ€tig. DafĂŒr sind im vergangenen Jahr 2009 rund 91.000 Euro Landesmittel bereitgestellt worden.

  • Immer mehr Sachsen nutzen ELektronische STeuerERklĂ€rung - ELSTER 2009/2010 jetzt kostenlos erhĂ€ltlich
    Immer mehr Sachsen nutzen die Möglichkeit, ihre SteuererklĂ€rungsdaten ĂŒber das Internet beim Finanzamt einzureichen. Im Jahr 2009 haben die sĂ€chsischen Ämter rund 340 000 EinkommensteuererklĂ€rungen auf elektronischem Wege erhalten.

    Damit nutzt bereits jeder Dritte im Freistaat ELSTER, die ELektronische STeuerERklĂ€rung. Finanzminister Prof. Dr. Georg Unland: „Mit ELSTER können Sie Ihre SteuererklĂ€rung einfach elektronisch bei Ihrem Finanzamt einreichen – schnell, datensicher und bequem von jedem Ort. So sparen Sie nicht nur Zeit, sondern auch Papier.“

    Hierzu stellt die Steuerverwaltung das PC-Programm ElsterFormular zur VerfĂŒgung, das ab sofort als CD-Rom in der neuen Version 2009/2010 in allen sĂ€chsischen FinanzĂ€mtern sowie im Finanzministerium kostenlos erhĂ€ltlich ist. ZusĂ€tzlich steht das Programm auch im Internet unter www.elsterformular.de zum kostenlosen Download bereit.

    ElsterFormular bietet eine Reihe von Vorteilen:

    - Das Programm berechnet sofort die jeweilige Steuer, so dass jeder vorab weiß, mit welcher Erstattung er rechnen kann.

    - Wer ElsterFormular bereits im Vorjahr verwendet und die SteuerklĂ€rung gespeichert hat, kann auf diese Daten auch bei der aktuellen SteuerklĂ€rung zurĂŒckgreifen. So mĂŒssen gleichbleibende Daten wie beispielsweise Anschrift oder Kontoverbindung nicht erneut eingetragen werden.

    - ElsterFormular weist bereits bei der Eingabe auf einzureichende Belege oder fehlende Daten hin. Das vermeidet RĂŒckfragen des Finanzamts. Zudem mĂŒssen nur die gesetzlich vorgeschriebenen Belege (z.B. Spendenbescheinigungen) beim Finanzamt eingereicht werden.

    - Im Falle einer Erstattung erhalten ELSTER-Nutzer schneller ihr Geld zurĂŒck. Denn die FinanzĂ€mter geben den Zeitvorteil, den sie durch ELSTER erzielen, in Form kĂŒrzerer Bearbeitungszeiten an die BĂŒrger weiter.

    Um noch mehr BĂŒrgerinnen und BĂŒrger fĂŒr ELSTER zu gewinnen, werden die sĂ€chsischen FinanzĂ€mter auch in diesem Jahr auf zahlreichen regionalen Veranstaltungen mit einem ELSTER-Informationsstand vertreten sein. Dort werden die Mitarbeiter zu allen Fragen rund um ELSTER Rede und Antwort stehen und den Informationsflyer der sĂ€chsischen Steuerverwaltung kostenlos verteilen.

    Der Flyer, der die wichtigsten Fakten zu ELSTER enthÀlt, ist auch in allen FinanzÀmtern und dem Finanzministerium kostenlos erhÀltlich.

    Weitere Informationen zu ELSTER sind unter www.smf.sachsen.de zu finden.

  • Presseeinladung: "Die heile Welt der Diktatur?"
    20 Jahre nach dem Ende der DDR schauen viele mit verklĂ€rtem Blick auf die Zeit des Sozialismus. Wie war es aber wirklich? SchĂŒler von heute sind auf eine objektive Darstellung der jĂŒngsten deutschen Geschichte angewiesen. Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur hat eine Ausstellung mit Fotos und Texten konzipiert, um einer VerklĂ€rung des DDR-Alltags entgegenzuwirken. Das Material ist eine gute ErgĂ€nzung der sĂ€chsischen LehrplĂ€ne zu diesem Themenbereich. Sachsen hat als erstes Bundesland 150 PlakatsĂ€tze dieser Ausstellung gekauft, um sie sĂ€chsischen Schulen zur VerfĂŒgung zu stellen.

    Wir möchten Sie ganz herzlich einladen zu einem

    PressegesprÀch
    mit Kultusminister Roland Wöller sowie Rainer Eppelmann, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
    am Montag, den 15. MĂ€rz um 10.30 Uhr im Kultusministerium,
    Carolaplatz 1, Raum 302.

    Im Anschluss – um 11 Uhr – wird im Lichthof des Ministeriums die Ausstellung mit 129 Fotos des Stern-Fotografen Harald Schmitt und erlĂ€uternden Texten des Historikers Stefan Wolle eröffnet.
    Staatsminister Roland Wöller wird außerdem einen Plakatsatz sowie das Schulbegleitmaterial an die SchĂŒler des Gymnasiums Dresden-Cotta ĂŒbergeben.

    Der Termin eignet sich ab 11 Uhr auch zur Bildberichterstattung!

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen,

    Irina Schenk, Pressesprecherin

  • „GemeinnĂŒtzige Vereine und Steuern“: Finanzminister Unland zu Gast im Dresdner Rathaus
    Die Vortragsreihe „GemeinnĂŒtzige Vereine und Steuern“ der sĂ€chsischen Finanzverwaltung hat heute in Dresden Station gemacht.

    Zur ersten Veranstaltung in der Landeshauptstadt hatte der SÀchsische Staatsminister der Finanzen, Prof. Dr. Georg Unland, die Vereine aus dem ZustÀndigkeitsbereich des Finanzamtes Dresden II in den Plenarsaal des Dresdner Rathauses eingeladen. Rund 360 Vertreter von knapp 200 Vereinen nutzten die Gelegenheit und informierten sich zu steuerlichen Fragen aus dem Vereinsleben.

    „Die Vereine in Sachsen bereichern mit ihrem Engagement die kulturelle und gesellschaftliche Vielfalt im Land. Mit unserer Informationsreihe wollen wir einen Beitrag leisten, um diese so wichtige ehrenamtliche Arbeit der sĂ€chsischen Vereine zu fördern. Es freut mich sehr, dass diese Veranstaltung auf so großes Interesse trifft“, sagte Unland, der die Anwesenden in das Thema einfĂŒhrte. Im Anschluss an den Vortrag gaben die Ansprechpartner des Finanzamtes und des Finanzministeriums den Vereinen auch bei Einzelfragen umfassend Auskunft.

    Das Finanzamt Dresden II ist fĂŒr 640 gemeinnĂŒtzige Vereine zustĂ€ndig, die sich in den unterschiedlichsten Bereichen engagieren.

    FĂŒr die Vereine im ZustĂ€ndigkeitsbereich der FinanzĂ€mter Dresden I und Dresden III finden in der kommenden Woche zwei Veranstaltungen im Trefftz-Bau der Technischen UniversitĂ€t Dresden statt. Zu den Terminen am 15. MĂ€rz (Dresden I) und 18. MĂ€rz (Dresden III) wurden die Vereine von ihrem Finanzamt bereits schriftlich eingeladen.

  • "The Squibs" aus Leipzig und "Roadcrash" aus Dresden sind Gewinner des sĂ€chsischen SchĂŒlerbandwettbewerbs - Band Clash 2010
    Die Krone der besten SchĂŒlerband Sachsens ging in diesem Jahr an „The Squibs“ aus Leipzig. Mit Frauenpower und Rock `n` Roll ĂŒberzeugten die jungen Musiker vom Rudolf-Hildebrand-Gymnasium Markkleeberg am vergangenen Samstag beim großen Band Clash Landesfinale nicht nur das Publikum sondern auch die Fachjury. Mit mehr als 600 GĂ€sten aus ganz Sachsen feierte das Publikum im Anker zu Leipzig alle sechs Finalisten des Abends und wĂ€hlte mit Ihren Stimmen "Roadcrash" aus Dresden zum Publikumssieger 2010. Die Dresdner konnten somit die silberne TrophĂ€e mit nach Hause nehmen.

    Der Landessieger "The Squibs" bekam eine komplette Tonstudioaufnahme von EOR Mediastudio aus Chemnitz und einen Equipmentgutschein im Werte von 200 Euro von Musikhaus Korn. Die Sieger vertreten Sachsen im Local Heroes Deutschlandfinale im November in Magdeburg. Platz 2 "Congoroo" aus Leipzig erhielt einen Equipmentgutschein im Wert von 150 Euro vom Musikhaus Korn, Platz 3 "Roadcrash" aus Dresden bekam 100 Euro ebenfalls vom Musikhaus Korn und fĂ€hrt aufgrund des Publikumssieges zum großen Summer Summit Open Air nach Oschatz.

    Auch die weiteren PlĂ€tze durften sich freuen: Interessante Bandpackages vergab der Verein KulturLounge an „die Straßenkinder“ aus Flöha,“Tongue of the young“ aus Dresden und „One Minute Happiness“ aus Zwickau.

    Eine Fachjury, bestehend aus Vertretern des Musikbereichs der Regionalstellen der Bildungsagentur sowie Fachleuten aus Musik und Kultur, ermitteln alljĂ€hrlich Sachsens beste SchĂŒlerband. Der Wettbewerb ist eine Veranstaltung des SĂ€chsischen Staatsministeriums fĂŒr Kultus und Sport sowie des KulturLounge e.V. Leipzig. Insgesamt nahmen 40 SchĂŒlerbands aus den Regionen Leipzig, Dresden und Chemnitz am Wettbewerb teil.

    Fotos unter:
    http://bandclash.de/other-stuff/Pressebilder-Siegerehrung-2010.html.

  • Mehr Geld fĂŒr die Freiwillige Feuerwehr
    Die HöchstsĂ€tze bei der EntschĂ€digung von Freiwilligen Feuerwehrleuten können deutlich erhöht werden. Gemeinden, Landkreise und kreisfreie StĂ€dte können kĂŒnftig den ehrenamtlich TĂ€tigen in den Freiwilligen Feuerwehren des Freistaates, die zum Beispiel als Ausbilder, Orts- und Gemeindewehrleiter oder als Stellvertreter des Kreisbrandmeisters besonders zeitlich belastet sind, höhere EntschĂ€digungen gewĂ€hren. Innenminister Markus Ulbig hat heute die Novelle zur SĂ€chsischen Feuerwehrverordnung unterzeichnet. Sie tritt Ende des Monats in Kraft.

    Innenminister Markus Ulbig: „Die Reglungen in der neuen Feuerwehrverordnung sind eine weitere StĂ€rkung des Ehrenamtes. Die Kameradinnen und Kameraden, die sich unermĂŒdlich fĂŒr den Schutz der Menschen in Sachsen engagieren, können mit einer höheren EntschĂ€digung rechnen. Gemeindewehrleiter können ab nĂ€chstem Monat bis zu 175,-- Euro monatlich erhalten. Ich hoffe, dass Gemeinden und Kreise von diesen Möglichkeiten auch zahlreich und zĂŒgig Gebrauch machen.“

    Weitere wichtige Regelungen betreffen den Kreis der zur Ausbildung berechtigten Feuerwehrleute. Der Kreis der Ausbilder wird um Mitglieder der Berufsfeuerwehr erweitert. Damit schafft der Freistaat die Grundlagen, um flexibler auf die große Zahl an AusbildungswĂŒnschen reagieren zu können. Die derzeit hohe Nachfrage nach AusbildungsplĂ€tzen im Angebot der Landesfeuerwehrschule kann nur mit ergĂ€nzenden Ausbildungsstrukturen bewĂ€ltigt werden. Wenn die Berufsfeuerwehren sich stĂ€rker in die Ausbildung gerade des eigenen Nachwuchses einbringen wollen, unterstĂŒtzt Sachsen diese lobenswerten AnsĂ€tze. Denn damit können deutlich mehr Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr ihre Ausbildung erhalten.

  • „Die Schadstoffe in der Luft haben sich verĂ€ndert“
    „Sachsen verfĂŒgt heute ĂŒber eines der modernsten Luftmessnetze Europas. Damit erfĂŒllen wir die gesetzlichen Anforderungen des Immissionsschutzes von Bund und EU vorbildlich“, sagte Umweltminister Frank Kupfer heute (8. MĂ€rz 2010) bei einem Besuch der Messnetzzentrale Luft der Staatlichen Betriebsgesellschaft fĂŒr Umwelt und Landwirtschaft (BfUL) in Radebeul (Lkrs. Meißen).
    Zwischen Görlitz und Plauen sind derzeitig 31 automatische Luftmessstationen in Betrieb, die rund um die Uhr die LuftqualitĂ€t im Freistaat ĂŒberwachen. Der Schwerpunkt der Überwachung liegt dabei in den drei BallungsrĂ€umen Dresden, Leipzig und Chemnitz. Es werden sowohl gas- als auch partikelförmige Schadstoffe ermittelt.
    Die gasförmigen Luftschadstoffe Schwefeldioxid, Stickstoffoxid, Benzol und Ozon sowie die flĂŒchtigen organischen Verbindungen Benzol, Toluol und Xylol werden online ĂŒberwacht. Dabei werden die Daten zeitnah von den einzelnen Messcontainern an die Zentrale in Radebeul ĂŒbermittelt. Die Analyse der Staubpartikel (Schwermetalle, Ruß, Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) ist dagegen sehr aufwendig und erfolgt im Labor. Dazu ist eine WĂ€gung der einzelnen Feinstaubfilter notwendig. „In Zusammenarbeit mit einem Dresdner Unternehmen haben wir die sehr arbeitsintensive gravimetrische Filteranalyse nun automatisiert. So können wir die Daten ab sofort noch schneller zur VerfĂŒgung stellen“, informierte Kupfer. Ausgewertet werden die Informationen vom Landesamt fĂŒr Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG). ZusĂ€tzlich zu den Schadstoffkomponenten werden die wichtigsten meteorologischen GrĂ¶ĂŸen gemessen.

    „In den vergangenen Jahren ist die Immissionsbelastung durch Schwefeldioxid, Benzol und Blei deutlich zurĂŒckgegangen. GegenwĂ€rtig liegt der Schwerpunkt in den BallungsrĂ€umen vor allem bei Feinstaub und Stickstoffdioxid sowie bei Ozon im lĂ€ndlichen Raum. Dies mĂŒssen die Kommunen bei ihrer StĂ€dte- und Verkehrsplanung kĂŒnftig noch stĂ€rker beachten“, betonte der Minister.
    Alle tagesaktuellen Messwerte finden Sie im Internet unter www.luft.sachsen.de. Außerdem erstellt das Landesamt fĂŒr Umwelt, Landwirtschaft und Geologie jĂ€hrlich einen zusammenfassenden Bericht.

  • SĂ€chsische Rehabilitationslandschaft kann sich sehen lassen
    „FĂŒr den Erhalt unserer sozialen Sicherungssysteme und den Erhalt unseres Lebensstandards ist es unerlĂ€sslich, dass die Menschen zukĂŒnftig lĂ€nger arbeiten. Sie mĂŒssen dazu aber auch körperlich, geistig und seelisch in der Lage sein“, betonte Sozialministerin Christine Clauß anlĂ€sslich des 19. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquiums in Leipzig. Deshalb sei es notwendig, sowohl im ambulanten als auch im stationĂ€ren Bereich qualitativ hochwertige Angebote vorzuhalten. Die sĂ€chsische Rehabilitationslandschaft könne sich sehen lassen. Clauß erklĂ€rte, dass dies letztlich allen im Rehabilitationsbereich BeschĂ€ftigten zu verdanken sei. Dies gelte insbesondere den im medizinischen, therapeutischen und pflegerischen Bereich tĂ€tigen Menschen, aber auch den „hinter den Kulissen“ BeschĂ€ftigen in der Verwaltung, dem Management, der Forschung und bei den KostentrĂ€gern.

    Clauß erklĂ€rte vor dem Hintergrund des diesjĂ€hrigen Rahmenthemas „QualitĂ€t in der Rehabilitation - Management, Praxis, Forschung“ auch, dass es zwar nicht immer einfach sei, hohe qualitative AnsprĂŒche an die Rehabilitation einerseits und wirtschaftliche Rahmenbedingungen andererseits miteinander in Einklang zu bringen. Allerdings - so die Überzeugung der Ministerin - schlössen sich hohe QualitĂ€t und Effizienz nicht aus. „Hohe QualitĂ€t ist letztlich eine Grundvoraussetzung dafĂŒr, dass sich Rehabilitationseinrichtungen im Wettbewerb etablieren und langfristig auf dem Gesundheitsmarkt behaupten können“, machte Clauß deutlich.

    Die etablierte Veranstaltung der Deutschen Rentenversicherung bringt Teilnehmer aus sehr unterschiedlichen Bereichen der Rehabilitation - wie z. B. der Wissenschaft und Forschung, der Therapie, der Verwaltung und dem Gesundheitsmanagement - zusammen und verbindet damit ganz hervorragend Theorie und Praxis.

  • Selbstanzeigen mit Bezug zu Kapitalanlagen in der Schweiz
    Aus aktuellem Anlass werden bei den sĂ€chsischen FinanzĂ€mtern eingehende Selbstanzeigen, die in Zusammenhang mit Kapitalanlagen in der Schweiz stehen, gesondert erfasst. Danach sind seit dem 1. Februar 2010 insgesamt 39 Selbstanzeigen ein-gegangen, die einen Bezug zu Schweizer Bankkonten aufweisen. Die Summe der nacherklĂ€rten EinkĂŒnfte betrĂ€gt rund 3,31 Mio. EUR, die Summe der hinterzogenen Steuern belĂ€uft sich derzeit auf 660.000 EUR. Allerdings sind noch nicht in allen bisher eingegangenen Selbstanzeigen die entsprechenden BetrĂ€ge benannt worden, so dass sich die Höhe der nacherklĂ€rten EinkĂŒnfte und die Summe der hinterzogenen Steuern noch erhöhen dĂŒrfte.

  • Mommy i'm ready: BroschĂŒre informiert ĂŒber Sprachenlernen der JĂŒngsten
    Kultusminister Roland Wöller hat heute (8. MĂ€rz 2010) auf einer Informationsveranstaltung zum Thema "Mit Sprachen groß werden" die neuen Materialien zum Sprachenlernen in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen vorgestellt. Ziel der BroschĂŒren ist es, den Leitern der Einrichtungen eine Information zu den aktuellen Erkenntnissen zum Spracherwerb und zu den unterschiedlichen Methoden des Fremdsprachenlernens an die Hand zu geben. Kultusminister Wöller betonte, "Sprache ist der SchlĂŒssel zum Bildungserfolg. Das frĂŒhe und spielerische Erlernen von Fremdsprachen bietet unseren Kinder zusĂ€tzliche Chancen im spĂ€teren Berufsleben". Viele Eltern wĂŒnschen sich daher schon im Kindergartenalter und in der Grundschule eine mehrsprachige Förderung fĂŒr ihre Kinder. Die Angebote sind vielfĂ€ltig und teilweise schwer ĂŒberschaubar. Aus diesem Grund hat das sĂ€chsische Kultusministerium parallel zu dem Orientierungsrahmen fĂŒr die pĂ€dagogischen FachkrĂ€fte einen Flyer fĂŒr Eltern herausgegeben. "Dieser Informationsflyer soll Eltern ermutigen, ihr Kind auf dem Weg zur Mehrsprachigkeit zu begleiten", erklĂ€rte Wöller das Anliegen.

    Auf der Veranstaltung machte der Minister aber auch deutlich, dass ĂŒberzogene Hoffungen, Erwartungen und WĂŒnsche der Eltern an das, was sprachliche Bildung leisten kann, wieder ins Lot gerĂŒckt werden mĂŒssen. "Der Spracherwerb in der Kita sowie in Klassenstufe 1 und 2 kann nur als zusĂ€tzliches Angebot verstanden werden", so Wöller. Ein Wundermittel sei das frĂŒhe Fremdsprachenlernen nicht. "In erster Linie mĂŒssen die JĂŒngsten die Muttersprache erlernen und sie sicher beherrschen". Kultusminister Wöller nannte hier die Kulturtechniken Lesen, Sprechen, Schreiben und Rechnen als vorrangiges Ziel schulischer Bildung in den ersten beiden Jahren des Grundschulunterrichts.

    Die BroschĂŒre und der Flyer können unter folgendem Link bestellt werden: www.sachsen-macht-schule.de/mehrsprachigkeit

    Hintergrund:
    Seit dem Schuljahr 2004/2005 lernen ab Klasse drei alle sĂ€chsische SchĂŒler zweimal die Woche verbindlich Englisch. Die LehrplĂ€ne an den weiterfĂŒhrenden Schulen schließen an die der Grundschule an und bauen auf den Kompetenzen auf, die bis zum Ende der Klassenstufe 4 erworben wurden. DarĂŒber hinaus gibt es an 21 ausgewĂ€hlten Grundschulen das Angebot des "Intensiven Sprachlernens". Diese bieten parallel zum verbindlichen Englischunterricht ab Klassenstufe 3, die Sprachen Französisch, Polnisch und Tschechisch ab Klassenstufe 1 an.

    Neben dem regulÀren Englischunterricht und dem "Intensiven Sprachlernen" bieten Grundschulen auch Arbeitsgemeinschaften zum Fremdsprachenlernen bereits ab Klassenstufe 1 an (rund 176 Grundschulen). Englisch als Arbeitsgemeinschaft in Klassenstufe 2 wird an 241 Grundschulen angeboten.

    Eine Fremdsprachenförderung erfolgt im Freistaat auch an ĂŒber 700 Kitas.

  • Umweltschonende Landwirtschaft wird belohnt
    SĂ€chsische Landwirte, die sich im Jahr 2009 fĂŒr eine besonders natur- und umweltgerechte, bodenschonende Bewirtschaftung ihrer AckerflĂ€chen entschieden haben, werden jetzt dafĂŒr belohnt. In den nĂ€chsten Tagen erhalten 1 797 Landwirte Fördermittel in Höhe von insgesamt 20,7 Millionen Euro. Diese werden zu 80 Prozent von der EU und zu 20 Prozent vom Freistaat Sachsen finanziert. „Die Landwirte leisten mit ihrer Art der FlĂ€chenbewirtschaftung einen ganz wichtigen Beitrag zum Schutz des Bodens vor Erosion, zum Hochwasserschutz und der Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren“, sagte Landwirtschaftsminister Frank Kupfer. „Die Förderung ist der Ausgleich fĂŒr Ertragseinbußen und erhöhte Aufwendungen fĂŒr Umweltleistungen, die ĂŒber das normale Maß der Bewirtschaftung landwirtschaftlicher FlĂ€chen hinausgehen“, so Kupfer weiter.

    Die Kosten fĂŒr die Agrar- und Umweltmaßnahmen wurden betriebs-wirtschaftlich neu kalkuliert. Deshalb werden den Landwirten in diesem Jahr 10 Millionen Euro mehr fĂŒr die umweltschonende Bewirtschaftung ihrer AckerflĂ€chen ausgezahlt.

    In Sachsen werden ĂŒber 191 000 Hektar umwelt- und naturschutzgerecht bewirtschaftet. Das sind knapp ein FĂŒnftel der gesamten LandwirtschaftsflĂ€chen Sachsens. 137 000 Hektar Ackerland sind fĂŒr die bodenschonende Bewirtschaftung angemeldet. Dazu zĂ€hlen Maßnahmen wie die Ansaat von ZwischenfrĂŒchten oder Untersaaten und die dauerhafte pfluglose Bodenbearbeitung. Auf 27 600 Hektar Wiesen- oder WeideflĂ€che erfolgt extensive GrĂŒnlandwirtschaft; auf eine DĂŒngung wird weitgehend verzichtet. Diese beiden Bewirtschaftungsarten dienen vor allem dem Schutz des Bodens vor Erosion, der Reduzierung der Anwendung von DĂŒnge- und Pflanzenschutzmittel sowie dem vorbeugenden Hochwasserschutz, aber auch der BiodiversitĂ€t auf GrĂŒnlandstandorten.

    Durch Naturschutzmaßnahmen auf Ackerland, zum Beispiel Stoppel ĂŒber den Winter oder die Einsaat krĂ€uterreicher Ansaatmischungen (ca. 2 400 Hektar) und auf GrĂŒnland (ca. 24 000 Hektar), zum Beispiel fĂŒr Schaf- und Ziegenhut, sollen geschĂŒtzte und gefĂ€hrdete LebensrĂ€umen und Arten erhalten werden.

    Informationen zur Richtlinie und zur Förderung der umweltgerechten Landbewirtschaftung finden Sie im Internet unter: http://www.smul.sachsen.de/foerderung/94.htm.

  • Sachsen und Katar vereinbaren Solar-Wasserstoff-Projekt
    Dresden. Das Engagement der SĂ€chsischen Staatsregierung fĂŒr die Technologieförderung im Freistaat trĂ€gt weitere FrĂŒchte: Am 8. MĂ€rz wird in der SĂ€chsischen Staatskanzlei ein zukunftsweisendes Solar-Wasserstoff-Projekt mit Katar auf den Weg gebracht. Im Beisein des Chefs der Staatskanzlei, Dr. Johannes Beermann, unterzeichnen Amer Al Saadi, Vorstandsvorsitzender des Qatar Science and Technology Parks und Prof. Stefan Kaskel vom Fraunhoferinstitut IWS in Dresden eine gemeinsame VerstĂ€ndigung (Memorandum of Understanding) fĂŒr das Projekt „SolarRuß“.

    Ziel ist die solarthermische Erzeugung von Wasserstoff aus Methan. Damit verbunden sind zwei Vorteile: Zum einen entsteht durch diese neuartige Technologie als Nebenprodukt Ruß, der als Gummiadditiv fĂŒr Reifen und FörderbĂ€nder dienen kann. Zum anderen verringert die solarthermische Gewinnung von Wasserstoff den Ausstoß des klimaschĂ€dlichen CO2 – ganz im Gegensatz zur Energiegewinnung aus fossilen Brennstoffen.

    „Dieses zukunftsweisende Projekt ist ein weiteres Beispiel fĂŒr die enge Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat Sachsen und Katar auf dem Gebiet der Forschung und der technologischen Zusammenarbeit“, sagt Beermann. „Hier gehen sĂ€chsisches Know How und die idealen klimatischen Bedingungen in Katar fĂŒr ein solches Solarprojekt eine Symbiose ein“.

  • Staatsministerin Clauß wĂŒrdigt die Arbeit der Dresdner Tafel
    „Dieses Projekt ist nicht hoch genug einzuschĂ€tzen und ein Beispiel fĂŒr gelebte Mitmenschlichkeit und BĂŒrgersinn“, erklĂ€rte Sozialministerin Christine Clauß anlĂ€sslich des 15-jĂ€hrigen Bestehens der Dresdner Tafel.

    „Der Freistaat Sachsen unterstĂŒtzt seit Jahren die ehrenamtliche Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Dresdner Tafel.“ Beispielhaft nannte Clauß die GewĂ€hrung einer AufwandsentschĂ€digung nach der Richtlinie zur Förderung des ehrenamtlichen Engagements im Rahmen des Programms „Wir fĂŒr Sachsen“.

    Besonders hervor hob die Ministerin das Projekt „TafelgĂ€rten“ als Beispiel fĂŒr einen Nutzen in zweierlei Hinsicht: „Einerseits wird langzeitarbeitslosen Frauen und MĂ€nnern eine BeschĂ€ftigungsmöglichkeit geboten, andererseits werden frische Lebensmittel fĂŒr die Dresdner Tafel produziert“, erklĂ€rte Clauß. Sie wĂŒnsche sich mehrere solcher Projekte, die nicht nur die materielle UnterstĂŒtzung sozial benachteiligter Menschen zum Inhalt hat, sondern auch die soziale Integration dieser Menschen. Die Dresdner Tafel habe sich dieses Gedankens bereits angenommen. „DarĂŒber freue ich mich sehr und möchte die Dresdner Tafel darin bestĂ€rken, den beschrittenen Weg weiter zu verfolgen und auszubauen. Sie tragen Sie dazu bei, die Welt freundlicher zu gestalten.“

  • Grußwort von MinisterprĂ€sident Stanislaw Tillich anlĂ€sslich der Eröffnung der „TĂŒrckischen Cammer“
    Achtung Sperrfrist: Heute, 6. MĂ€rz 2010, 20.30 Uhr!

    „Exzellenz, sehr geehrter Herr Prof. Davutoğlu,
    sehr geehrter Herr Bundesminister Dr. Westerwelle,
    sehr geehrter Herr Prof. Roth, liebe GĂ€ste,

    ‚Hohe Pforte’ nannten frĂŒher Diplomaten die Regierung in Istanbul. Das stimmt – auch wörtlich genommen: Die TĂŒrkei ist und bleibt eine Pforte fĂŒr uns EuropĂ€er zur arabischen Welt. Ihr Land, Herr Außenminister, spielt eine wichtige Rolle in der internationalen Politik. Die TĂŒrkei ist unser Partner.

    Wie weit die Beziehungen Sachsens zu Ihnen in die Geschichte zurĂŒckreichen, davon vermittelt uns die „TĂŒrckische Cammer“ ein anschauliches Bild. SĂ€chsische Herrscher haben Kultur und Kunst der Sultane bewundert. Genauso tun wir es heute – in dieser neuen, einzigartigen Sammlung. Wir heißen alle Besucher herzlich willkommen, die mehr ĂŒber diese SchĂ€tze erfahren wollen.

    Nicht nur die TĂŒrkei war immer ein Mittler zwischen Europa und dem Orient. Ein Mittler ist auch die Kultur. Sie wird eine weitere AnnĂ€herung zwischen der orientalischen Welt und Europa – natĂŒrlich auch besonders zu uns Deutschen – zur Folge haben. In Sachsen freuen wir uns auf viele Besucher aus der TĂŒrkei und den arabischen sowie aus den anderen muslimischen LĂ€ndern. Hier in Dresden können sie in der „TĂŒrckischen Cammer“ Wurzeln ihrer eigenen Kultur entdecken. Und ich bin sicher, dass dank der „TĂŒrckischen Cammer“ neue Kontakte zwischen Sachsen und der TĂŒrkei geknöpft werden, die ĂŒber die Kultur hinausgehen.

    Herr Außenminister Davutoğlu – ich weiß, dafĂŒr werden Sie ein Schrittmacher sein.“

  • MinisterprĂ€sident Stanislaw Tillich und Verkehrsminister Sven Morlok zum Start des Bauabschnitts Frohburg - Borna der A 72
    Am Samstag, den 6. MĂ€rz 2010, fand am Vormittag der feierliche Baubeginn der A 72 Frohburg – Borna auf dem Baufeld der TalbrĂŒcke Zedtlitzer Grund statt. Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer, der MinisterprĂ€sident des Freistaates Sachsen Stanislaw Tillich und der SĂ€chsische Staatsminister fĂŒr Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Sven Morlok fĂŒhrten symbolisch den traditionellen Rammschlag durch.

    „Der Bau von Autobahnen stellt fĂŒr die Menschen, die entlang der Strecke wohnen, immer einen Eingriff in ihr Leben dar. Auch geht es leider oft nicht ohne Eingriffe in die Natur. Ich verstehe deshalb die WiderstĂ€nde“, sagt MinisterprĂ€sident Stanislaw Tillich. „Andererseits aber bringt eine Anbindung an den Fernverkehr vielen Menschen auch Wohlstand und die Möglichkeit, rascher als bisher von A nach B zu kommen. Man darf nicht vergessen: Infrastrukturprojekte sind von großer Bedeutung fĂŒr die Wirtschaft, sie sichern ArbeitsplĂ€tze und binden uns in diesem Fall auch besser an unsere NachbarlĂ€nder an. Entscheidend ist daher einen Weg zu finden, der die Eingriffe fĂŒr Mensch und Natur auf ein Minimum beschrĂ€nkt und der gleichzeitig den Wunsch nach MobilitĂ€t erfĂŒllt.“

    „Es wird höchste Zeit, dass zwischen den beiden wichtigen Zentren Chemnitz und Leipzig die Autobahnverbindung vollendet wird“, so Morlok. Der Staatsminister fĂŒr Wirtschaft, Arbeit und Verkehr betont: „FĂŒr die sĂ€chsische Wirtschaft ist die verkehrliche Anbindung der Industrieregion Chemnitz-Zwickau von großer Bedeutung. Mit der Fertigstellung der Autobahn verkĂŒrzen sich Lieferwege und Anfahrtszeiten, der Standort gewinnt an AttraktivitĂ€t. Das nutzt nicht nur den Unternehmen, die BĂŒrger und Gemeinden profitieren davon ebenso.“

    Hintergrund:

    Der nun beginnende Bau des knapp 6 km langen und 66 Mio. Euro teuren Abschnittes Frohburg - Borna der Bundesautobahn A 72 ist der fĂŒnfte Teilabschnitt des Neubauvorhabens. Zeitgleich zum Bau der 315 m langen und 15 Mio. Euro teuren GroßbrĂŒcke ĂŒber den Zedtlitzer Grund wird in Bereichen ehemaliger Braunkohletagebaukippen und des Tiefbergbaus der Untergrund mittels Spezialverfahren verdichtet. Parallel dazu werden die weiteren BrĂŒckenbauwerke errichtet. Der Streckenbau kann dann im FrĂŒhjahr 2011 beginnen. Über die Anschlussstelle bei Frohburg und ihre Anbindung wird in einem ergĂ€nzendem Verfahren entschieden.

    Der knapp 11 Kilometer lange erste Abschnitt der A 72 vom Autobahndreieck Chemnitz bis Niederfrohna wurde im Jahr 2006 freigegeben. Der sich anschließende 12,2 km lange und ca. 112 Mio. Euro teure Abschnitt von Niederfrohna bis Rathendorf ist seit Dezember 2007 im Bau. Seit dem FrĂŒhsommer 2009 wird auch am 14,5 km langen und 85 Mio. Euro teuren Teil von Rathendorf bis Frohburg gebaut. FĂŒr den Abschnitt nördlich Borna bis Rötha zum Autobahndreieck A 38 bei Markkleeberg ist das Baurechtsverfahren beantragt bzw. in Vorbereitung.
    Der Bau des Abschnittes Rathendorf bis Borna wird aus Mitteln des EFRE-Bundesprogramms (EuropÀischer Strukturfonds) gefördert.

  • „Schau-Rein! – Die Woche der offenen Unternehmen Sachsen“
    In Mathe bin ich die Klassenbeste – soll ich das studieren? Backen ist mein Hobby – könnte das mein Traumberuf werden? Das Thema Erneuerbare Energien interessiert mich – welche Berufsbilder gibt es?

    Die richtige Berufswahl ist eine entscheidende Frage fĂŒr junge Menschen, meist prĂ€gt sie das weitere Leben maßgeblich. Bundesweit stehen rund 400 Ausbildungsberufe zur Wahl, hinzu kommen StudiengĂ€nge an Berufsakademien und Hochschulen.

    Um SchĂŒlerinnen und SchĂŒler bei ihrer Entscheidung zu helfen, öffnen in ganz Sachsen vom 15. bis 20. MĂ€rz hunderte Unternehmen, Institutionen und Forschungseinrichtungen ihre TĂŒren. Diese Art der Berufsorientierung ist bundesweit einmalig.

    „Die Woche der offenen Unternehmen bietet Vorteile fĂŒr beide Seiten“, so Staatsminister Sven Morlok (FDP). „Die Jugendlichen erhalten erste Einblicke in den Arbeitsalltag und sind sicherer bei der Wahl ihrer Ausbildung. Die Unternehmen und Institutionen können ihre zukĂŒnftigen FachkrĂ€fte kennenlernen und fĂŒr ihre Berufsbilder werben.“

    Hintergrund
    An einem oder mehreren Tagen in dieser Woche können Jugendliche ab der 7. Klasse Firmen besuchen und ausprobieren, welcher Beruf zu ihnen passt. Noch bis zum 19. MĂ€rz können sich Jugendliche fĂŒr freie PlĂ€tze anmelden. NĂ€here Informationen unter: www.schau-rein-sachsen.de

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